Mayan Grüner Bernstein Edelstein
Seit Anbeginn der Menschheit haben die geheimnisvollen Eigenschaften von Bernsteinkieselsteinen, die an Küstenwäldern und Stränden gefunden wurden, die Fantasie der Menschen beflügelt. Wird Bernstein im Feuer verbrannt, verströmt er einen angenehmen, harzigen Duft und aromatischen Rauch. Reibt man ihn, zieht er wie durch Magie andere Gegenstände an – ein Phänomen, das wir heute als statische Elektrizität kennen.
Bernstein ist ein 40 bis 60 Millionen Jahre altes fossiles Baumharz, das während seiner Entstehung viele prähistorische Pflanzen und Insekten eingeschlossen hat. Forscher haben Bernsteinexemplare katalogisiert, die über 1.000 ausgestorbene Insektenarten enthalten.
Mayan grüner Bernstein entsteht aus dem Harz von Kiefern und hebt sich durch seine dunkelgrüne Farbe deutlich von anderen Bernsteinarten ab – ein faszinierendes Naturprodukt. Die grüne Färbung stammt von organischem Material wie eingeschlossenen Holzstückchen, Blüten und Blättern. Neben Pflanzen- und Tierresten können auch mikroskopisch kleine Staubpartikel und Mineralien wie Pyrit im Bernstein vorkommen. Exemplare mit besonders deutlich sichtbaren Einschlüssen erzielen auf dem Markt einen höheren Wert.
Der Name „Bernstein“ leitet sich vom mittelenglischen „ambra“ ab, das über das mittellateinische „ambra“ und das arabische „anbar“ (Ambra) in die europäische Sprache gelangte. Durch vorsichtige Erwärmung lassen sich in Bernstein eingeschlossene Wasserblasen verändern, was sogenannte Sonnensprenkel (scheibenförmige oder strahlenartige Brüche) erzeugt – ein begehrter Effekt in der Bernsteinveredelung.
Quelle
Grüner Bernstein wird seit langem mit den präkolumbianischen Kulturen Mexikos, Süd- und Mittelamerikas und insbesondere der Mayan-Zivilisation in Verbindung gebracht.







