Was ist Pinolith?
Der österreichische Pinolith ist ein gemischtes Edelsteinmaterial. Er vereint Dolomit und Magnesit in einer spektakulären monochromen Darstellung.
Dolomit kommt im Allgemeinen in einer weißen bis grauen Färbung vor. In Pinolithmischungen verleiht Graphit dem Gestein jedoch einen Rotmetallglanz. Dadurch kann der Dolomit von einem fast schwarzen zu einem hellgrauen Farbton übergehen, während er sein Partnergestein umhüllt. In der Zwischenzeit heben sich die Magnesitkörner vor diesem dunklen Hintergrund in auffälligen Mustern ab, wenn sie in Platten geschnitten werden. Magnesit bildet sich normalerweise als weißer Stein und kommt in dieser atemberaubenden Kombination voll zur Geltung.
Dolomit und Magnesit weisen eine ähnliche Härte auf der Mohs-Skala auf. Dolomit hat einen Härtegrad von 3,5 bis 4, während Magnesit einen Härtegrad von 3,5 bis 4,5 aufweist. Die Steine sind für den täglichen Gebrauch geeignet, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht zerkratzt oder abgeschliffen werden. Der polierte Stein hat insgesamt eine glasartige Oberfläche, wobei größere Bereiche von dunklem Dolomit perlmuttartig aussehen können, während Magnesit matt ist.
Pinolith in Schmuckstücken
Noch nie waren die Dinge so schwarz-weiß wie beim österreichischen Pinolith! Als undurchsichtiger Stein wird Pinolithschmuck in Form von Cabochons in beliebten Größen gefertigt. Der Stein ist hochglanzpoliert, wodurch er einen Glanz erhält, der von glasartig über perlmuttartig bis matt reicht. Mit seiner monochromen Farbpalette lässt sich Pinolith leicht mit anderen Edelsteinen akzentuieren, so dass beim Tragen eines Schmuckstücks beeindruckende Farbakzente gesetzt werden können.
Österreichischer Pinolith-Schmuck ist eine ausgezeichnete Wahl für ein unentbehrliches Stück in Ihrer Sammlung. Verwenden Sie die natürlichen Neutraltöne Schwarz und Weiß, um Akzente zu setzen. Ringe, Armreifen und Anhänger sind hier Ihre besten Freunde, denn sie eignen sich hervorragend, um Ihre Freizeit- oder Arbeitskleidung aufzuwerten.
Wie kam Pinolith zu seinem Namen?
Pinolith ist nach dem Aussehen der Magnesitkerne benannt, die sich in dem Material befinden. Aufgrund ihrer Form und Farbe wurde der Pinolith in frühen Gesteinsfunden zunächst mit Pinienkernen verglichen. Der österreichische Pinolith kann aber auch viele andere Muster und Designs aufweisen, und kein Stein gleicht dem anderen. Pinolith kann auch als Pinolith oder Pinienzapfen bezeichnet werden.
Standort: Österreich
Wie der Name schon sagt, stammt der österreichische Pinolith aus Österreich. Während Dolomit und Magnesit an vielen Orten der Welt zu finden sind, gibt es diese einzigartige Kombination nur in Österreich. Im Deutschen wird der Pinolith wegen seines einzigartigen marmorierten Aussehens manchmal auch als Märbelstein bezeichnet.
Pinolith aus der Steiermark, Österreich
Die Steiermark ist ein Bundesland im Südosten Österreichs. Im Laufe der Zeit wurde Pinolith zusammen mit Magnesitvorkommen im ganzen Land gefunden. Während eines Großteils der Geschichte Österreichs war Magnesit ein wichtiges Mineral, das zunächst als dekoratives Element im Bauwesen Verwendung fand. Als seine hitzebeständigen Eigenschaften bekannt wurden, stieg die Nachfrage. So wurde es als Auskleidung von Öfen und Schmelzöfen verwendet. Ebenso wie Magnesit wird auch Pinolith wegen seiner Verwendung als dekoratives Material abgebaut.
Aufzeichnungen aus dem Bergwerk Sunk in der Steiermark zeigen, dass Pinolith bereits im 17. In diesen Aufzeichnungen wird der Stein als Märbelstein bezeichnet. In dieser Zeit wurde er für die Sanierung des Wiener Stephansdoms verwendet, der zuvor durch einen Brand beschädigt worden war.







